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Pastoralassistentin:
Maga Maria Gratzer-Hagen Persönliche Informationen: Familienstand: verheiratet, 3 Kinder Nationalität: Österreich Geburtstag: 24. Jänner 1967 Geburtsort: Krems/Donau Eltern: Ingrid und Heinz Hagen
Ausbildung: 1973–1977 Volksschule in der Pädagogischen Akademie in Krems 1977-1985 Gymnasium bei den Piaristen in Krems/Donau (1981-1985 realistischer Zweig) 1985-1987 Studium der Architektur an der Technischen Universität in Wien 1987-1995 Studium der Theologie an der Universität Wien 2003–2004 Hospizlehrgang in Scheibbs
Berufserfahrung: Ehrenamtliches Engagement in Pfarre und KFBÖ 1995-2007 Pastoralassistentin Pfarre Scheibbs und LKH-Mostviertel Scheibbs 1995/96 und 1998/99: Pfarrpastoralassistentin und Religionslehrerin an der VS und ASO- Scheibbs Karenz: März 1997 bis November 1998 und September 1999 bis September 2004 2004-2007: Pfarrpastoralassistentin mit Beauftragung zur Krankenhaus-Seelsorge am LK–Mostviertel Scheibbs (Palliativ Station)
Wurzeln und Motivation: Meine Wurzeln habe ich in Krems, wo ich in einer christlich engagierten Familie in der Pfarre St. Veit aufwuchs. Schon als Kind habe ich aktiv in Jungschar und Jugendgruppen am Pfarrleben teilgenommen.
In dieser lebendigen Pfarrgemeinde durfte ich immer wieder erfahren, wie wichtig mir Gemeinschaft ist, in der auch die Gegenwart Gottes spürbar wird, wie Jesus sagte: „denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.“ (Mt 18,20)
Nach der Matura begann ich zunächst ein Architekturstudium an der TU Wien. Doch gerade in dieser Zeit merkte ich, dass ich mein Hobby, das Arbeiten in der Pfarrgemeinde, in Frauengruppen, in verschiedenen Entwicklungspolitischen Gremien (damals WEKEF), (…), zum Beruf machen möchte. So studierte ich dann katholische Theologie. Aufgrund meines ehrenamtlichen Engagements hat sich die Semesteranzahl meines Studiums etwas erhöht.
Durch mein Entwicklungspolitisches Engagement bei der KFBÖ träumte ich lange Zeit davon, in den Süden zu ziehen und andere Länder kennen zu lernen.
Und siehe da, es verschlug mich dann auch in den Süden der Diözese – in die Pfarre Scheibbs.
Hier habe ich 1995 als Pfarrpastoralassistentin begonnen. Einige Jahre habe ich in Karenz mit meinen Kindern Zuhause verbracht. Die Schwerpunkte meiner Arbeit in der Pfarre waren immer schon das Gestalten von Familienmessen und Frauenarbeit. Seit September 2004 bin ich vor allem in der Krankenhausseelsorge im LKH Mostviertel Scheibbs tätig.
In dieser Zeit wurde mir bewusst, wie wichtig es ist, Menschen in ihrem ganzen Wesen zu begegnen und in dieser Begegnung einfach DA-ZU-SEIN. Ich durfte, vor allem in Begegnungen mit PatientInnen auf der Palliativ Station, erfahren, wie bereichernd es ist, durch das einfache DA-SEIN und Zeit zum Zuhören haben, Gottes Gegenwart vermitteln zu können. In letzter Zeit wurde mir der Bibelvers „Ich bin gekommen, damit ihr das Leben in Fülle habt“ (Joh 10,10) wichtig. Eine Zusage Gottes an alle Menschen, auch an die PatientInnen der Palliativ Station. Ich sehe es als Auftrag an uns ChristInnen, diesen Menschen durch unser DA-SEIN zu vermitteln und für sie spürbar zu machen, dass Gott das Leid der Menschen sieht und gerade auch im Leid für die Menschen DA-IST. (vgl. Ex 3,7).
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